
1. Wie läuft eine osteopathische Erstbehandlung ab?
Wir führen zunächst mit Ihnen ein ausführliches Anamnesegespräch, in welchem wir Ihren Hauptbeschwerden aber auch Ihren sonstigen Beschwerden auf den Grund gehen. Dazu fragen wir nicht nur spezifisch nach Ihren Symptomen, sondern fragen auch z.B. Medikationen, Unfälle, Operationen, sonstige Vorerkrankungen und andere Beschwerden ab.
Nach dieser Anamnese folgt die Untersuchung. Diese erfolgt mit den Händen und umfasst alle Systemde des Körpers: den Bewegungsapparat, die Organe und das Cranio-Sacrale System.
Anschließend werden die Dysfunkitonen im Körper ausfindig gemacht, analysiert und eingeordnet und durch gezielte Techniken behoben.
Danach führen wir noch ein Abschlussgespräch mit Ihnen, in welchem wir erklären, was wir behandelt haben, welche Zusammenhänge bestehen und welchen Ausblick wir geben. Ein Folgetermin wird ebenfalls nach Bedarf vereinbart.
2. Wie lang dauert eine osteopathische Behandlung?
Insgesamt dauert eine Behandlung inklusive Ananmese, Untersuchung und Abschlussgespräch zwischen 45-60 Minuten. Da wir uns für Sie genügend Zeit nehmen möchten, planen wir 60 Minuten für Sie, in der Regel benötigen wir aber 45-50 Minuten.
3. Wie oft sollte man zur Osteopathie gehen?
Eine pauschale Antwort kann man darauf nicht geben. Es ist abhängig von Ihren Beschwerden und Vorerkrankungen. In manchen Fällen benötigt es eine regelmäßige Behandlung, in anderen Fälle reichen manchmal 1-3 Behandlungen aus.
4. Was kostet eine osteopathische Behandlung?
Eine osteopathische Behandlung kostet in der Regel zwischen 90,00 - 150,00€ pro Behandlung. In unserer Praxis kostet eine Behandlung zwischen 90,00 - 110,00€ pro Behandlung.
5. Übernimmt meine Krankenkasse Osteopathie?
Bei privat Versicherten regel der jeweile Tarif die Erstattungsfähigkeit der Behandlung. Wenn Sie in Ihrem Tarif Heilpraktikerleistungen inkludiert haben, bekommen Sie im Rahmen dessen alle Kosten erstattet.
Bei gesetzlich Versicherten hängt es von der jeweilen Krankenkasse ab, ob und, wenn ja, wie viel die Krankenkasse bezuschusst. Die größten Kassen sind z.B.:
Sie können aber jeweils auf der Website Ihrer Krankenkasse nachlesen, welche Bezuschussung diese leistet.
6. Brauche ich ein Rezept?
Bei privat Versicherten ist kein Rezept nötig.
Bei gesetzlich Versicherten ist in der Regel ein Rezept eines Arztes notwendig. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Arzt dieses ausstellt, z.B. Hausarzt, Orthopäde, Zahnarzt, Kinderarzt oder Gynäkologe.
7. Kann ich mit meinem Baby zur Osteopathie kommen?
Ja, eine Behandlung ist für jedes Alter möglich. Man wartet meistens 4-6 Wochen nach der Geburt für eine Behandlung ab, da sich die Babys und die Mamas (und auch die Papas) erstmal erholen sollen. Allerdings können in dringenden Fällen wie beispielsweise Sauproblematiken, extreme Schreiphasen oder Geburtskomplikationen auch vorher schon Behandlungen durchgeführt werden. Hierzu bitten wir immer vorher mit uns in Kontakt zu treten, sodass wir einschätzen können, ob es wirklich in osteopathische Hände gehört oder erstmal ärztlich abgeklärt werden sollte.
8. Was muss ich zur ersten Behandlung mitbringen?
Nichts. In unserer Praxis benötigen Sie kein Handtuch, da die Liegenüberzüge nach jedem/r Patient/in gewechselt werden.
Sollten Sie Befunde, MRT-Berichte oder MRT-Bilder, Röntgenbilder oder Laborwerte haben, können Sie diese gerne zum Termin mitbringen oder uns vorab schicken.
9. Kann Osteopathie auch bei akuten Beschwerden sinnvoll sein?
Ja, auch bei akuten Beschwerden kann Osteopathie sinnvoll sein. Viele akute Beschwerden sind funktionelle Beschwerden, die man osteopathisch gut behandeln kann.
Unser Team ist außerdem bestens geschult, sodass wir auch Themen erkennen, die wir nicht osteopathisch behandeln können. Wir werden Sie dahingehend ausführlich beraten und aufklären und Sie an den zuständigen Facharzt weiterleiten.
10. Kann Osteopathie bei Rückenschmerzen helfen?
Ja, besonders Rückenschmerzen sind eines der Hauptbeschwerden für eine osteopathische Behandlung. Oftmals stehen Wirbelblockaden, muskuläre Dysfunktionen oder Dysfunktionen im Bereich der Organe oder des Nervensystem ursächlich für Rückenschmerzen, die man osteopathisch gut behandeln kann.
Unser Team ist auch auf chiropraktische Eingriffe spezialisiert, sodass wir ein breites Portfolio anbieten, um Rückenschmerzen zu behandeln.
Und auch hier gilt wieder: wir sind bestens geschult, auch Pathologien zu erkennen, sodass wir Sie ggf. auch wieder an einen Arzt zur weiteren Diagnostik weiterleiten.